Fast drei Jahrzehnte lang war ich in der Werbefotografie tätig. Im Jahr 2022 habe ich dieses Kapitel aus gesundheitlichen Gründen beendet und mich wieder vollständig der persönlichen Fotografie zugewandt. Seitdem arbeite ich freier, unabhängiger und mit einer neuen Aufmerksamkeit für jene stillen und flüchtigen Momente, die sich nicht inszenieren lassen und gerade deshalb ihren besonderen Reiz entfalten. Mein Streetphoto noch nicht feingeschliffen ich verstehe die Fotografie immer noch als Prozess meiner persönlichen Entwicklung eine Reise, die auch in der Zukunft viel Raum für andere Perspektiven und Technik bietet.
Die Straßenfotografie begleitet mich schon lange, doch erst in den vergangenen Jahren ist sie zu einem zentralen Bestandteil meines künstlerischen Schaffens geworden. Sie hat mir ein neues fotografisches Feld eröffnet – geprägt von Neugier, Beobachtung und dem Gespür für den entscheidenden Augenblick. Jede Reise, jede Stadt und jede Begegnung eröffnet neue Perspektiven und führt immer wieder zu Bildern, die Geschichten erzählen, ohne viele Worte zu benötigen.
Für meine Arbeiten nutze ich zwei unterschiedliche digitale Kamerasysteme. Die kompakte Q begleitet mich auf der Straße und bei Reportagen, während die 1XD meinen Blick auf Landschaften, stille Szenen und abstrakte Kompositionen lenkt, Portraits sind mit dieser Mittelformatkamera selbstredend ein starkes Werkzeug. Beide Systeme ergänzen sich und ermöglichen mir eine Bildsprache, die zwischen Spontaneität und Ruhe, zwischen dokumentarischer Beobachtung und reduzierter Formensprache ihren Ausdruck findet.
Gleichzeitig ist die Faszination für die analoge Fotografie nie verschwunden. Meine fotografische Reise begann in den 1990er-Jahren mit Film. Noch heute erinnert mich eine Hasselblad 500 CM mit ihrem klassischen 80-mm-Planar-Objektiv an diese Zeit – an die Entschleunigung, die Konzentration auf das Wesentliche und an die besondere Wertschätzung für jedes einzelne Bild. Vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieser Ursprung wieder stärker in meine Arbeit zurückkehrt.
Meine Fotografien sind keine Abbilder des Spektakulären. Sie entstehen aus der Aufmerksamkeit für das Unscheinbare, aus Licht, Struktur und Atmosphäre. Es sind Bilder, die zum Verweilen einladen und mit jedem Betrachten neue Details und Stimmungen offenbaren.
Ausgewählte Arbeiten sind als Fine-Art-Prints in limitierten Editionen erhältlich. Gedruckt in Galeriequalität und mit höchstem Anspruch an Materialität und Ausführung, entstehen Werke, die weit über den Moment ihrer Aufnahme hinaus Bestand haben. Sie richten sich an Sammler, Kunstliebhaber und all jene, die zeitlose Fotografie als Teil ihrer persönlichen Lebensräume schätzen – Bilder, die nicht nur Räume schmücken, sondern ihnen Charakter und eine eigene Geschichte verleihen.








